Die Unfallkasse Berlin (UKB) informiert zu Gefahren auf Arbeitswegen und thematisieren "Verkehrssicherheit" mit der Information: "Aktionen und Trainings können bei Beschäftigten das Bewusstsein für Gefahren auf Arbeitswegen stärken. Wo können Führungskräfte für mehr Verkehrssicherheit ansetzen? Das Führungskräftemagazin top eins gibt Tipps." (UKB 06.11.2025).
Dazu lesen wir in dem dazu veröffentlichten Artikel: "Bricht der Pkw in der Kurve plötzlich aus, muss die Person am Steuer eingreifen, um das Fahrzeug stabil zu halten. Das fällt bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde nicht leicht, vor allem wenn die Fahrbahn dazu noch nass und glatt ist. Im richtigen Straßenverkehr könnte dies fatale Folgen haben. Nicht aber bei einem Fahrsicherheitstraining. Fehler auf dem Parcours bleiben ohne große Konsequenzen.
Das Üben des richtigen Verhaltens in Gefahrensituationen gehört zu einem Pkw-Fahrsicherheitstraining dazu. Wenn Unternehmen und Einrichtungen ihre Beschäftigten zu einem solchen Training schicken, kann dieses helfen, die Sicherheit auf Arbeits- und Dienstwegen zu erhöhen. Die Trainings gibt es zudem nicht nur für Pkw, sondern auch für Rettungs- und Nutzfahrzeuge. Sie sind ein wichtiger Baustein der betrieblichen Verkehrssicherheit.
Verkehrssicherheit für Führungskräfte:
Broschüre mit Checklisten: Eine Praxishilfe des DVR „Sicherheit auf allen Wegen“ unterstützt dabei herauszufinden, wo im Unternehmen oder in der Einrichtung Handlungsbedarf für Verkehrssicherheitsarbeit besteht. Für öffentliche Einrichtungen gibt es eine eigene Fassung.
Seminar absolvieren: Das „Seminar für höhere Führungskräfte“ richtet sich an Vorgesetzte, die wissen möchten, wie die berufliche Verkehrsteilnahme sicherer gestaltet werden kann. Außerdem geht es um die rechtliche Verantwortung von Führungskräften, zum Beispiel bei Dienstfahrten von Beschäftigten.
Seminar-Medien: Der DVR, die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen setzen jedes Jahr eine Schwerpunktaktion. Zu jedem Thema der vergangenen Jahre gibt es Medien und Materialien wie Präsentationen, Arbeitsblätter und Seminarleitfäden, die Vorgesetzte für Seminare verwenden können.
Bedarf ermitteln: Doch wo ist beim eigenen Unternehmen oder der Einrichtung in Sachen Verkehrssicherheit anzusetzen? Das herauszufinden, erleichtert Führungskräften die Broschüre „Sicherheit auf allen Wegen“. „Mithilfe vieler Checklisten ist rasch ein Überblick verschafft, und es lassen sich erste Maßnahmen ableiten“, sagt Kay Schulte, Referatsleiter Unfallprävention – Wege und Dienstwege beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR).
Kommt dabei zum Beispiel heraus, dass viele Mitarbeitende mit dem Rad zur Arbeit fahren, ist das Training „Sicher Rad fahren“ eine mögliche Präventionsmaßnahme. Dieses DVR-Angebot gliedert sich in einen Theorie- und einen Praxisteil. Zu den praktischen Übungen zählt, die verkehrssichere Ausstattung der mitgebrachten Fahrräder zu prüfen und Parcours zu meistern.
Auch mit einem Seminar können Führungskräfte das Thema Verkehrssicherheit im eigenen Hause fördern. Der DVR und die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften widmen sich jedes Jahr in einer Schwerpunktaktion einem Thema. In diesem Jahr ist es die Radfahrmobilität. Seminarunterlagen und andere Medien sind zu den Themen der Vorjahre jedoch ebenfalls verfügbar.
Gibt es im Unternehmen viele Auszubildende und Berufsanfängerinnen sowie Berufsanfänger, ist es ratsam, sie dafür zu sensibilisieren, sich im Verkehr nicht riskant zu verhalten. Dabei hilft das Seminar-Angebot „Alles im Griff“. „Ein wichtiger Abschnitt widmet sich dem Perspektivwechsel. Teilnehmende lernen, wie kritische Situationen entstehen und wie sich diese entschärfen lassen“, so Schulte. Aber auch die Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer sind Teil der auf vier einstündige Sitzungen angelegten Schulung.
Am Simulator trainieren: Manche Aktionen für mehr Verkehrssicherheit bieten sich an, weil sie eng mit den Tätigkeiten der Beschäftigten verbunden sind. Wer im Rettungsdienst tätig ist, ist oft in Notsituationen mit Blaulicht unterwegs – und muss darauf vorbereitet sein, bei hohen Geschwindigkeiten Hindernissen auszuweichen und schnell bremsen zu können. Nicht immer ist es möglich, dies in einem Fahrsicherheitstraining zu üben. Eine Alternative bildet ein Simulator. Und sogar noch mehr: „Am Simulator können Verkehrsszenarien durchfahren werden, die sonst weder im Realverkehr noch auf dem Trainingsplatz zu trainieren sind“, sagt Schulte. Seminare für Einsatzfahrzeuge sind an ausgewählten Akademien im Bundesgebiet möglich oder mithilfe eines mobilen Simulators vor Ort im Unternehmen oder in der Einrichtung." (Käsebier 24.09.2025).
Das SAI-Lab greift diese Information in den dazu angelegten, vorgeschlagenen oder notierten Projekten zur nachhaltigen Entwicklung auf.
- Jörn Käsebier (): Arbeitssicherheit : Sicher dank Verkehrstraining. Aktionen und Trainings können bei Beschäftigten das Bewusstsein für Gefahren auf Arbeitswegen stärken. Wo Führungskräfte für mehr Verkehrssicherheit ansetzen sollten. URL: https://topeins.dguv.de/arbeitssicherheit/sicher-dank-verkehrstraining/
- Unfallkasse Berlin (UKB) (06.11.2025): Newsletter für Führungskräfte 06/2025. Newsletter, Mailing.
Quervernetzt:
- Unfallkasse Berlin (UKB), siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/2366
Anker:
- UKB: Informationen für Führungskräfte zu Ansätzen der Verkehrssicherheit, siehe URL: https://www.sai-lab.de/index.php/de/freunde/4134