Das Projekt "CSI 027: Crossing Crossings Challenge (CCC)".

Rahmenprojekt: CSI
Nachhaltigkeitsziel: SDG 4

Mit dem Projekt „Kreuzungen kreuzen können“, englisch „Crossing Crossings Challenge (CCC)” wird das alltägliche Phänomen der Barriere einer Straße an dem Knotenpunkt von zwei oder mehr Straßen aufgegriffen. Eine  Kreuzungen ist, so die These zu diesem Projekt grundsätzlich eine Barriere für alle anderen Arten und Formen von Verkehren und Fortbewegung, die nicht die Straße benutzen (dürfen, können, müssen). Das Kreuzen ist für Straßenfahrzeuge an Kreuzungen vorgesehen und gestaltet.

  • Ist auch Kreuzen ist für andere Arten der Fortbewegung, die an die Kreuzung kommen, die Kreuzungen kreuzen müssen, möglich und gut gestaltet?
  • Ist an einer bestimmten Kreuzung die dortige bedingt eingeschränkte Barrierefreiheit für Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Verkehr jenseits der Straße hinreichend gut in form von „barrierearm“ oder „barriere-reduziert“  beachtet?
  • Was ist zu den Möglichkeiten („können“) des  kreuzens der Kreuzung aus der Perspektive der Fußgänger oder Radfahrenden  zu beobachten?
  • Wie un woran kann die Kreuzungen zum „kreuzen können“ untersucht werden.
  • Was ist beim Verhalten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Verkehr  an Kreuzungen zum „kreuzen“ und „kreuzen können“ festzustellen?
  • Wie wird üblicherweise das Kreuzungsverhalten (Verhalten an und in Kreuzung) und die Kreuzungsverhältnisse (Verhältnisse an und in Kreuzung) beurteilt, um allgemeine Lösungen und übliche Maßnahmen vorzustellen, die es Fußgängerinnen und Fußgängern, sowie allen Teilnehmenden am Verkehrs, mit oder ohne Hilfsmittel, Sport- oder Spielzeuge, erleichtert, eine Kreuzungen leicht, einfach und sicher kreuzen zu können?

Im Projekt sollen offene Formate, Methoden und Maßnahmen entwickelt werden, mit denen die Verhältnisse und das Verhalten der Möglichkeiten („können“) des Kreuzens von Kreuzungen erkundet, zusammengestellt, ermittelt, erfunden und entwickelt werden, sowie die Anwendung und Umsetzung von Ergebnissen, Aktionen und Veranstaltungen zu „Kreuzungen kreuzen können“  bearbeitet werden. Dazu gehört es auch explorativ, agil und dynamisch Aktionen und Initiativen zu starten, umzusetzen und zu fördern.

An der Fasenenstraße, an der Straße des 17 Juni und anderen Querungen für Fußgänger und Radfahrende wird das attraktive, sichere generationengerechte Überqueren untersucht. Dazu wird die Langzeitbeobachtung aus dem SAI-Lab als bürgerwissenschaftliche Aktivität in der Alltagsmobilität vorgestellt.

Für die Kampagne wird das Projekt vorgestellt, das Format der Beteiligung erläutert und die Aktion erklärt. Es werden Materialien, Geräte und Apps für die Bearbeitung von Erfassung vorgestellt. Mit der Intervention, Aktion und dem Aufruft zum individuellen mitmachen, nachmachen und vormachen, soll ein Augenmerk auf die Sicherheit und Mobilität an und in Kreuzungen und deren Querungen für nicht motorisierte Fahrzeuge gelegt werden.

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